Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Trend

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Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Trend

Beitragvon Pik Sibbe » Freitag, 31. Juli 2015, 20.06

Vom ersten optischen Eindruck her gäbe Sarah Wiener sicher selbst eine glaubwürdige Veganerin ab: hagere Gesichtszüge, drahtige und sehnige Figur, ein insgesamt asketischer Habitus. Aber nein, sie ernährt sich überwiegend vegetarisch, erlaubt sich aber gelegentlich auch etwas Fleisch oder Fisch meist aus ökologischer und heimatnaher Produktion.

Ihre Kritik an dem derzeitigen Trend zum Veganismus ist mehrteilig: Erstens benütze die Nahrungsindustrie diesen neuen Markt, um weitere, stark verarbeitete, minderwertige und billige "Nahrungs"mittel auf den Markt zu werfen, halt unter dem Deckmantel "rein vegan".

Industriell verarbeitete Sojamilch sei ein genauso künstliches und chemisch hergestelltes Produkt wie beispielsweise Cola. Ein totes, sterilisiertes Kunstprodukt eben, denn ein Direktsaft aus lediglich gepressten Sojabohnen sei völlig untauglich für den Konsumentenmarkt, was im Video eindrucksvoll zu sehen ist.

Dies träfe auf viele, weitere vegane Kunstprodukte zu und wer seinen Köper zum Endlager für chemische Stoffe machen wolle, der könne bedenkenlos zulangen.

Hier die entsprechenden Links,:

http://web.de/magazine/gesundheit/kriti ... d-30728256

Interview-Video:

http://web.de/magazine/gesundheit/vegan ... t-30800586

Im Video klärt die attraktive Fernsehköchin auf, dass die Industrie viel zu viel veganen Murks verkaufe und den Verbraucher im Glauben ließe, sich etwas Gutes zu tun. Außerdem drohe Mangelernährung und auch die Umweltbelastungen bzw. der Flächenverbrauch seien beträchtlich.

Einmal mehr wird mir durch ihre Kritik klar, was Kurvenfan schon desöfteren bei der veganen Ernährungsform zu bedenken gab: um sie körperlich halbwegs schadlos und mental durchhalten zu können und zudem ein ausreichendes Geschmacks- und Sättigungsgefühl zu erleben, ist man wohl zu sehr auf zusätzliche Kunstprodukte und Supplements angewiesen.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon tangerine » Freitag, 31. Juli 2015, 20.20

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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Mathilda » Freitag, 31. Juli 2015, 20.51

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 45603.html


Vegetarismus findet jeder toll. Dabei reicht es nicht, sich gut zu fühlen, weil man sich fleischlos ernährt. Mindestens ebenso wichtig ist, dass man zu einer neuen moralischen Elite aufschließt. Wie ich gelesen habe, hat die "Vegan Society" vorgeschlagen, dass alle Anhänger zwischen Vor- und Nachnamen ein großes V führen, damit sich Gleichgesinnte auf Anhieb erkennen. Wer dachte, die Idee des Adels sei tot, hat noch nie versucht, länger ohne Kotelett und Steaks auszukommen.

Man könne den Zivilisationsgrad einer Gesellschaft daran erkennen, wie sie mit ihren Tieren umgeht, wurde mir neulich auf einer Party entgegengehalten, als ich gerade dabei war, ein Brötchen in Augenschein zu nehmen, das mit etwas belegt war, was wie eine Frikadelle aussah (leider war es nur Tofu). [...]Ich habe mich nur spontan gefragt, wie sich Gandhis Argument mit der Tatsache verträgt, dass keine Nation beim Tierschutz in ihrer Zeit so fortschrittlich war wie die Deutschen unter dem Nationalsozialismus.

So unmenschlich die Nazis auch waren, was den Einsatz für mehr Tierrechte angeht, haben sie eine reine Weste. [...] Für besondere Verdienste um das Tierwohl gab es die "Adolf-Hitler-Medaille" mit dem Eintrag: "Adolf Hitler - ich bin ein entschiedener Gegner der Tierquälerei".

Ich will die historische Parallele nicht zu weit treiben, aber Biokost und Naturheilkunde standen bei der Nazi-Führung überhaupt hoch im Kurs. Hitler verbrachte Stunden in Diskussionen mit seinen Vertrauten, wie man das deutsche Volk zum Vegetarismus bekehren könne. Nur mit Mühe konnte er davon abgebracht werden, die Wehrmacht auf Gemüsesuppe umzustellen.
Wenn der letzte Kronleuchter verschandelt, die letzte Lavalampe erstarrt ist, werdet Ihr feststellen, dass man mit Energiesparfunzeln nicht anständig Licht machen kann.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Sophie_die_Henkersmaid » Samstag, 1. August 2015, 1.16

Ich stimme zu, dass die meisten Sachen aus Tofu ihren Geschmack als Zuschuss bekommen und damit von der Zutatenliste her manches "normale" Fertiggericht abhängen, aber ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass diese Produkte bei der Mehrheit der Veganer hoch im Kurs stünden. Ich halte sie eher für Produkte des Übergangs. Wer mehr als ein Mode-Veganer ist, braucht schließlich kein Schnitzelimitat auf dem Teller ;)
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Gemellus » Sonntag, 2. August 2015, 17.30

ich sehe es wie Sophie die Henkersmaid.
Sojaschnitzel sind für den Anfang, bis man sich von der Trias " Fleisch- Nudel, Reis, Kartoffel - Gemüsebeilage" gelöst hat.

liebe Grüße Gemellus
Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der darf nur auf dem Bauch kriechen. Heinz Riesenhuber (Dt. Politiker, * 1935).
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Pik Sibbe » Montag, 3. August 2015, 1.38

Sophie_die_Henkersmaid hat geschrieben:Ich stimme zu, dass die meisten Sachen aus Tofu ihren Geschmack als Zuschuss bekommen und damit von der Zutatenliste her manches "normale" Fertiggericht abhängen, aber ich habe eigentlich nicht das Gefühl, dass diese Produkte bei der Mehrheit der Veganer hoch im Kurs stünden. Ich halte sie eher für Produkte des Übergangs. Wer mehr als ein Mode-Veganer ist, braucht schließlich kein Schnitzelimitat auf dem Teller ;)


Gemellus hat geschrieben:ich sehe es wie Sophie die Henkersmaid.
Sojaschnitzel sind für den Anfang, bis man sich von der Trias " Fleisch- Nudel, Reis, Kartoffel - Gemüsebeilage" gelöst hat.


Als ich, besonders als ich mich mal eine Zeitlang vegetarisch ernährte, mit Produkten wie pflanzliche Brotaufstriche auf Hefebasis und diversen Tofuerzeugnissen meine Mahlzeiten aufzupeppen versuchte, machte ich die Erfahrung, dass dies alles anfangs recht interessant und würzig schmeckte. Dieses Zuviel an Geschmacksaufpeppern machte sich allerdings dergestalt unangenehm bemerkbar, dass ich dieser Nahrungsprodukte schon nach relativ kurzer Zeit überdrüssig wurde bzw. mir die künstlich-intensive Geschmacksnote schon nach ein, zwei Wochen zum Halse heraushing.

Vermutlich führt diese Erfahrung häufig zur Aufgabe der veganen/vegetarischen Kostform. Nur wenige schaffen es, sich wirklich auf relativ natürliche Art und Weise pflanzlich zu ernähren und das vor allem durchzuhalten. Ich persönlich würde nämlich bei der veganen Ernährungsform die Geschmacksnote umami (=herzhaft, fleischig, sämig) etwas vermissen und ebenso ein pappsattes, wohliges Sättigungsgefühl, was vielleicht ein Grund sein könnte, warum angehende Veganer zu diesen Soja- oder Hefekunstprodukten greifen.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Gemellus » Montag, 3. August 2015, 18.12

Pik Sibbe hat geschrieben:
Vermutlich führt diese Erfahrung häufig zur Aufgabe der veganen/vegetarischen Kostform. Nur wenige schaffen es, sich wirklich auf relativ natürliche Art und Weise pflanzlich zu ernähren und das vor allem durchzuhalten. Ich persönlich würde nämlich bei der veganen Ernährungsform die Geschmacksnote umami (=herzhaft, fleischig, sämig) etwas vermissen und ebenso ein pappsattes, wohliges Sättigungsgefühl, was vielleicht ein Grund sein könnte, warum angehende Veganer zu diesen Soja- oder Hefekunstprodukten greifen.


ich gebe zu, dass es bei deutschem Essen nicht so einfach ist, so spielt das "belegte Brot" eine große Rolle ( in anderen Ländern ist das fast unbekannt)
Ich weiß natürlich nicht, welches Fleisch du isst, aber nach einem Polentaauflauf bin ich satter als nach einem Steak mit Salat.
Die herzhafte Geschmacksnote kommt NICHT vom Fleisch ( probiere mal Fleisch ohne jegliches Gewürz, auch ohne Salz, dann merkst du es .) , sondern von der tollen Würzung und den Marinaden.

Wer länger vegan oder vegetarisch kocht, entwickelt einen anderen Stil, zu kochen. Anfangs tauscht man Produkte aus, später kocht man eben anders.

Ich war mal in einem indischen Restaurant, da war das warme Buffet rein vegetarisch - die sind auf Ideen gekommen! Alles aber würzig und NICHT kalorienarm, aber so lecker zubereitet, und ich war pappsatt.
Wie gesagt, vegetarische Küche hat nicht den Anspruch, kalorienarm zu sein. Das kann sie auch, aber es ist nicht die Hauptsache.
Leute, die Vegetarier werden, um abzunehmen, finde ich persönlich lustig. ;)

liebe Grüße Gemellus
Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der darf nur auf dem Bauch kriechen. Heinz Riesenhuber (Dt. Politiker, * 1935).
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Kurvenfan » Montag, 3. August 2015, 19.22

@ Gemellus
Deine Absichten in allen Ehren aber wer behauptet, dass ein Steak in Natur nur gegrillt nach "nichts" schmeckt, der hat noch nie ein echtes Steak gegessen wirklich. Da brauch ich gar nichts zu.
Man will sich doch den Geschmack vom Fleisch nicht versauen. Wer auf Steak Soße oder Marinade schmiert gehört eh erschossen. :mrgreen:
Ich meine damit nicht die 3€ Nackensteaks vom Aldi sondern richtige Rindersteaks. ;)
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon tangerine » Montag, 3. August 2015, 21.12

Es geht bereits um so Banales wie Salz. Ich zweifle die Aussage, gänzlich ungewürztes Fleisch "schmecke" dir, stark an.

Schönen Abend,
t.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Kurvenfan » Montag, 3. August 2015, 23.32

Also ich salze mein Essen so gut wie nie? Vor allem nicht mein Steak?
Im Grunde hat das auch Vorteile, wenn man seine Geschmacksnerven nicht verschandelt.
Dann ist auch ein "normales" Essen nicht total fad für einen. :)
Und das Steak solltest du wirklich mal probieren. Ein gutes Rib-Eye nur direkt vom Grill auf der Flamme gegrillt. Da braucht es nichts anderes mehr.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Mathilda » Dienstag, 4. August 2015, 6.55

Flanksteak esse ich grundsätzlich ungewürzt und zwar auch ohne Salz und Pfeffer. Das Fleisch ist köstlich.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Gemellus » Dienstag, 4. August 2015, 16.10

dann revidiere ich meine Aussage: hochwertiges Fleisch schmeckt eventuell auch ohne Gewürze. ;)

ich selbst mag den Eigengeruch von Fleisch nicht und fass es auch nicht gerne an.

liebe Grüße Gemellus
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Pik Sibbe » Dienstag, 4. August 2015, 22.54

Gemellus hat geschrieben:ich gebe zu, dass es bei deutschem Essen nicht so einfach ist, so spielt das "belegte Brot" eine große Rolle ( in anderen Ländern ist das fast unbekannt)


Ganz, ganz wichtig für mich, das gute Butterbrot mit reichlich Butter. :) Ich esse ja nur ganz gelegentlich mal ein Stück Fleisch, und dann auch nur zur warmen Hauptmahlzeit, verzehre also ansonsten keinerlei Fleisch- oder Wurstprodukte, bin jedoch ein Freund von sämiger Vollmilch und relativ fettreichen Milchprodukte. Neben Eiern verhalf mir das während meiner vegetarischen Zeit, dass die Geschmacksnote umami nicht zu kurz kam und ich angenehm satt wurde. Heute werte ich das alles geschmacklich etwa 2x die Woche noch durch fetthaltigen Seefisch auf.

Gemellus hat geschrieben:Wie gesagt, vegetarische Küche hat nicht den Anspruch, kalorienarm zu sein. Das kann sie auch, aber es ist nicht die Hauptsache.
Leute, die Vegetarier werden, um abzunehmen, finde ich persönlich lustig. ;)


Ja, meine vegetarische Phase fiel durchaus üppig aus und ich verlor erst nach einiger Zeit, so etwa nach ein, zwei Jahren etwas Gewicht. Jedoch ist es schwierig, als Vegetarier ernsthaft Körper- und Muskelmasse aufzubauen. Zumindest tat ich mir damit sehr schwer und verlor mit der Zeit durch die vegetarische Kostform auch an Kraft und fühlte mich später richtiggehend geschwächt. Es mangelte bei mir anscheinend an "Kleinigkeiten" wie Eisen oder bestimmten B-Vitaminen. Ich bin allerdings im Kochen auch keine Leuchte, und zu der Zeit war ich alleinstehend und es gab bei mir typische Junggesellenküche.

In den Restaurants sind vegetarische Gerichte in der Tat oft sehr üppig und häufig mit viel Sahne angerichtet. Damit muß echt kein Gast verhungern, ganz im Gegenteil, viele herkömmliche Gerichte bekomme ich besser auf, als die typisch vegetarischen Kreationen.

Jedoch ist die Kostform "vegan" nochmal eine ganz andere Hausnummer, und die stell´ ich mir tatsächlich etwas karger vor. Für ein etwas fleischigeres oder herzhafteres Geschmackserlebnis fallen mir allenfalls Avocado oder Kokos und Kokosmilch ein, und zur vollen Sättigung Hirse oder Grieß. Aber die Auswahl an vollmundigen und sättigenden Erzeugnissen ist schon um einiges knapper und ich liefe daher Gefahr, mich zu einseitig zu ernähren, also zu häufig immer wieder das Gleiche zu essen.

Gemellus hat geschrieben:Die herzhafte Geschmacksnote kommt NICHT vom Fleisch ( probiere mal Fleisch ohne jegliches Gewürz, auch ohne Salz, dann merkst du es .) , sondern von der tollen Würzung und den Marinaden.


Jepp, pures handelsübliches Fleisch zu Konsumerpreisen schmeckt mir in der Tat langweilig und fade. Deswegen mag ich Marinaden und insbesondere braune Bratsaucen in Verbindung mit meinem relativ seltenen Fleischverzehr. Meine Frau läßt sich halt nicht immer zu Biofleisch überreden, sie schlägt eben auch gerne mal ein Schnäppchen. Deswegen verzichte ich oft auf das Fleisch und esse nur die Beilagen mit Sauce, Gemüse und Salat, dafür fällt dann aber die Portion Nudeln oder Reis größer aus.

Kurvenfan hat geschrieben:Deine Absichten in allen Ehren aber wer behauptet, dass ein Steak in Natur nur gegrillt nach "nichts" schmeckt, der hat noch nie ein echtes Steak gegessen wirklich. Da brauch ich gar nichts zu.
Man will sich doch den Geschmack vom Fleisch nicht versauen. Wer auf Steak Soße oder Marinade schmiert gehört eh erschossen. :mrgreen:


Anscheinend gehören nicht nur die Veganer zu den Ernährungspuristen, lol..., sondern sogar einige leidenschaftlichen Fleischesser.. ;) .

Kurvenfan hat geschrieben:Ein gutes Rib-Eye nur direkt vom Grill auf der Flamme gegrillt.


Wir verwenden auf unserem Balkon einen Elektrogrill, da viel sauberer und für die Gesundheit weniger gefährlich, als offenes, ungeschütztes Grillen direkt über dem Feuer, was zu krebserregenden Stoffen in und am Grillgut führen kann.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Kurvenfan » Dienstag, 4. August 2015, 23.17

Pik Sibbe hat geschrieben:Wir verwenden auf unserem Balkon einen Elektrogrill, da viel sauberer und für die Gesundheit weniger gefährlich, als offenes, ungeschütztes Grillen direkt über dem Feuer, was zu krebserregenden Stoffen in und am Grillgut führen kann.


Also ich würde mal sagen, dass sich die "bösen" krebserregenden Stoffe auch bilden bei einem Elektrogrill, wenn man das Fleisch anbrennen lässt. Ein verkohltes Toast hat ebenso viele gefährliche Stoffe und der Toaster läuft auch nicht mit Gas. Du sollst das Steak ja auch GRILLEN und nicht verbrennen. Das muss eben gelernt sein und ein echtes Steak braucht ja auch nicht lange auf die Flamme. :)

Dazu einfach mal das lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Acrylamid ... ensmitteln

Hier wird auch erklärt, wieso das überwiegend stärkehaltige Lebensmittel betrifft. Es geht dabei rein um die "Überhitzung" und dabei ist quasi egal woher die Hitze kommt.

Edit:
Also das mit den Puristen mag wohl stimmen, aber ich denke das gilt speziell für alle "Genießergruppen". :)
Und was so ein Steak angeht haben wir das wie gesagt in Amerika nur mit Salat oder gedünstetem Gemüse gegessen. Was da auch echt lecker gewesen ist, war "Buttered Corn". So ein richtig schön saftiger Maiskolben dazu. Das ist dann bis auf den Mais sogar "low carb" und man kann super Essen. Mir wäre sowas alle mal lieber als vegane Ernährung. Ich kann mich aber vor allem geschmacklich da wohl nicht wieder finden und die ganzen "Ersatzprodukte" sind nichts für mich.
Dann lieber gutes Fleisch, was tierschonend Hergestellt wurde. Eben kein billig Pack vom Discounter aus der Industrieanlage.
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Re: Fernsehköchin Sarah Wiener und ihre Kritik am Vegan-Tren

Beitragvon Gemellus » Mittwoch, 5. August 2015, 8.34

Kurvenfan hat geschrieben:Dann lieber gutes Fleisch, was tierschonend Hergestellt wurde. Eben kein billig Pack vom Discounter aus der Industrieanlage.


das und vielleicht nur 2- 3 mal die Woche Fleisch, das würde schon viel bewirken, wenn es jeder macht.
Das alle Vegetarier werden, glaube ich nicht ( zumindest nicht in naher Zukunft), doch es muss auch einen Weg geben zwischen "vegan" und " jeden Tag Billigfleisch essen, das sogar noch preisgünstiger ist als Hundefutter".

liebe Grüße Gemellus
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