Umgang mit Geld

Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Mathilda » Dienstag, 17. September 2013, 20.44

In der Theorie klingt das total überzeugend. Faktisch aber haben wir hier (ich rede jetzt von einem über 100 Jahre alten Fachwerkhaus mit bis zu 60 cm dicken Wänden) schon herausgefunden, dass das Abdrehen der Heizung bei Abwesenheit und Anschmeißen bei Rückkehr im Endeffekt viel teurer war, als sie die ganze Zeit durchlaufen zu lassen. Also, bei der typischen "ich bin mal im Büro" - Abwesenheit. Der Fachmann erklärte das mit dem riesigen Energieaufwand, bis Wände usw. wieder auf Temperatur gebracht wurden. Halten wäre billiger als ständiges Auf und Ab. Ich verstehe das mit meinen logischen Möglichkeiten leider nicht. Also, beide Versionen klingen logisch, widersprechen aber einander. Vielleicht kannst Du das ja mal entwirren für mich?
Wenn der letzte Kronleuchter verschandelt, die letzte Lavalampe erstarrt ist, werdet Ihr feststellen, dass man mit Energiesparfunzeln nicht anständig Licht machen kann.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Kurvenfan » Dienstag, 17. September 2013, 21.04

Die Diskussion kenne ich auch und was man nur nicht machen soll ist die Heizung komplett ausschalten, da man dann wenn man wiederkommt versucht ist die Heizungen mit "Vollast" zu fahren und sie dann natürlich mehr Verlustwärme haben je heißer der Vorlauf ist.

Das ist wie mit Luftwiederstand beim Autofahren. Trotzdem kann man bei elektronischen Thermostaten zumindest die Temperatur "absenken" also nicht gleich ganz ausschalten aber selbst 2°-5° machen da schon was aus.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Allerleirauh » Dienstag, 17. September 2013, 21.21

...oder man senkt generell die Temperatur der Zentralheizung um zwei Grad und schafft sich im Kernbereich einen wärmespeichernden Pellet/Holzkamin an (In dem man übrigens toll nebenher Brot backen kann).

Gut für lange Herbstspaziergänge empfehlen kann ich übrigens auch http://www.mundraub.org.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Gemellus » Mittwoch, 18. September 2013, 15.30

ich habe es auch so gelernt, dass man die Heizung auf 3 stellen und möglichst nicht daran rumdrehen soll.
Aber seit ich dran rumdrehe, sie auf 1 stelle, wenn ich weg bin, verbrauche ich tatsächlich weniger.

ich habe Glück, dass um mich herum Nachbarn wohnen, und dass selbst wenn ich die Heizung ausmachen würde, ca. 18-19 Grad in der Wohnung sind. Als letzten Winter die Heizungsanlage total ausgefallen ist, empfand ich das sogar als ziemliches Glück.

liebe Grüße Gemellus
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Javiera » Mittwoch, 18. September 2013, 15.39

Wir haben so ein Dingens an der Wand, wo man die Heizung in der gesamten Wohnung zu einer bestimmten Zeit (oder auch abends, morgens auswählbar nebst einer exktan Uhrzeit) und die Gradzahl einstellen kann. Find das ganz toll, verstehe zwar nur Bahnhof und mein Mann stellt das ein, aber es ist toll :lol:
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Sophie_die_Henkersmaid » Mittwoch, 18. September 2013, 15.45

Ich stehe auch darauf, dass das Bad morgens warm ist, wenn ich duschen gehe, und tagsüber kalt :D
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon liliane susewind » Mittwoch, 16. Oktober 2013, 17.14

Empfehlenswert ist natürlich ein Haushaltsbuch, um auch zu sehen wo geht das Geld hin. Danach kann man das ganze auch mal analysieren, wo man sparen kann. Das Haushaltsbuch muss man aber schon jeden oder jeden 2. – 3. Tag auch pflegen. Ich führe das seit Jahren, sonst hätt ich gar keinen Überblick mehr bei den vielen Abbuchungen. Aber dafür weiss genau, wann welche Abbuchung kommt und wann ich meinen Bestellkonsum mal einschränken muss :D . Mein Mann verleiert da manchmal schon echt die Augen, aber liegt wahrscheinlich an meinem Beruf, dass ich da so genau bin.
Entweder man erstellt sich selbst eins im Excel, gibt übrigens unter office 2010 (excel ) auch schon gute Vorlagen.

Wir haben 2009 uns eine Pelletanlage und 2005 einen Kaminofen angschafft, weil wir vom teuren Gas weg wollten. Reicht dass der Strompreis so steigt. Aber deswegen spare ich weder am Strom noch an der Wärme und auch nicht am Wasser. Kann ich nicht. Brauche so an die 25 Grad in der Wohnstube.
:mrgreen: :mrgreen:
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Stuffedbellylover » Freitag, 25. Oktober 2013, 14.30

Hallo Rosmerta!

Hast du das mit dem Haushaltsbuch jetzt mal probiert?

Du selber sagst dir ja, dass du dir viel leistest, wie Konzerte etc.... dann ist ja die Frage, ob es dir überhaupt finanzeill so schlecht geht... wenn ich da mich als Studiker sehe... also da habe ich mir Jahre lang kaum was leisten können, nichtmal Veranstaltungen für 10 Euro...

Von daher geht es dir doch recht gut...

Ich habe mir jetzt mal unser Hauptkonto, auf das das Gehalt meines werten Ehegatten geht, angesehen und geschaut, was da monatlich an Fixkosten von abgeht.
Das sind etwa drei Viertel unseres Geldes.


Das heißt, dass nach dem Abzug aller Kosten noch 25 % übrig sind, die du dann anderweitig verplanen kannst? Dann sehe ich nicht, wo das Problem liegt... weil ja alle Bereiche, die immer anfallen abgedeckt sind... Daher kannst du doch die restlichen 25 % durchbringen mit den Konzerten...

Also habt ihr doch kein Problem...

Darf ich aber mal (ohne wirklich provokant zu sein) fragen, warum eine Veganerin sich Schweine, Hühner etc. hält? Ihr verarbeitet die Produkte wie Milch, Eier etc. ja doch nicht... Von daher sehe ich da nicht denn Sinn drinne... Wenn du dagegen Vegetarierin wärst, dann würde ich zumindest Sxhafe, Hühner und Ziegen verstehen... Ist nicht böse gemeint, nur erschließt sich mir nicht der Sinn der Haltung von Nutztieren, die man nicht nutzt...

Solltest du traurig darüber sein, dass du nur 25 % eurer Finanzen zur freien Verfügung hast, dann sage ich dir mal Folgendes:
Meine montatlichen Fixkosten betragen knapp 116 % meines monatlich zur Verfügung stehenden Geldes... und da sind keine Spassveranstaltungen mit bei, sondern nur Dinge wie private Altersvorsorge, Krankenversicherung, Rückzahlung von Studienkredit etc... Die 3 Posten machen etwa schon 95 % der Fixkosten aus... von daher... Ich zahle also jeden Monat drauf, was ich mir nur dank gut gefüllter Sparbücher leisten kann...

Von daher, werte Rosmerta, hast du ein echtes Luxusproblem. Trotzdem kann ich dir ein Haushaltsbuch empfehlen! ;-)

Liebe Grüße

Chris
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Madam Rosmerta » Samstag, 26. Oktober 2013, 20.24

Ich habe kein Problem, SBL.
Ich denke gern herum.

Und das, was Du Nutztiere nennst, sind für mich Haustiere.
Nein, das Haushaltsbuch habe ich noch nicht versucht.

Was machst Du denn gerade, dass Du so knapsen musst?
Wir sind ja alle berufstätig, da kommt natürlich auch ein bisschen Pinke rein. Übrigens haben wir eine Maklerin mit dem Verkauf unseres Hauses beauftragt. Das nächste wird günstiger ^^
Viele liebe Grüße von Madam Rosmerta :)
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