Umgang mit Geld

Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Prontopronto » Montag, 16. September 2013, 19.21

Wir kochen und backen mit Gas, vielleicht liegt's daran.
Und sie erhoben die Hände zum leckerbereiteten Mahle.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Kurvenfan » Montag, 16. September 2013, 20.08

Prontopronto hat geschrieben:Wir kochen und backen mit Gas, vielleicht liegt's daran.


Ja da bist du ja alle Stark-Strom Verbraucher los. Das macht schon eine Menge aus. Schließlich gehen da ja mal richtig KWs durch bei Durchlauferhitzer, Herd und co.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Mathilda » Montag, 16. September 2013, 20.30

Ich nutze jede Wohnung nur zu einem Drittel. Ich bin mega sparsam. Stecker rausziehen kein Standby und so. Ich komme aber auf 1.000 kwh pro Wohnung. Strom geht auch an die Thermen meiner zwei Gasbrenner (Heizung). Die Pumpe frisst wohl ordentlich. Warmwasser über Strom - zwei Durchlauferhitzer ein 5Liter Gerät. ..
Wenn der letzte Kronleuchter verschandelt, die letzte Lavalampe erstarrt ist, werdet Ihr feststellen, dass man mit Energiesparfunzeln nicht anständig Licht machen kann.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Madam Rosmerta » Dienstag, 17. September 2013, 8.54

Wisst ihr denn net genau was da so abgeht und welche Versicherungen und Lastschrifteinzüge ihr habt?
Nô. Weiß ich erstens nicht genau und zweitens vergess ichs immer wieder mit meiner Happy go Lucky - adhs Attitüde.

Ich leiste mir eine Menge, allerdings sind das keine LuxusARTIKEL.
Kino, Rollenspiele, Festivals, Konzerte, Spenden, Essen gehen, Reisen und so.
Da gehen ansehnliche Summen raus.
Aber ich hab keine Kinder. Da spare ich natürlich. Dafür Hunde Hühner Schweine.

Allerdings geht auch durch unser Haus schon echt so viel weg, dass ich über Summen wie tausend Euro leider nur hysterisch kichern kann.
Das Haus muss weg. Dann bin ich freier. Hausboot, Bauwagen . . Viel geiler.

Wir haben Steuerklasse 4 und 4 um einmal jährlich ne schöne Summe wieder zu bekommen. Kommendes Jahr versuchen wirs mal mit 5/3, oder besser ich rechne das vorher aus ^^

Kurvi, das mit dem Budgetplaner klingt sehr geil, den installiere ich nachher mal!
Viele liebe Grüße von Madam Rosmerta :)
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Allerleirauh » Dienstag, 17. September 2013, 9.33

Madam Rosmerta hat geschrieben:Ich leiste mir eine Menge, allerdings sind das keine LuxusARTIKEL.
Kino, Rollenspiele, Festivals, Konzerte, Spenden, Essen gehen, Reisen und so.
Da gehen ansehnliche Summen raus.

Allerdings geht auch durch unser Haus schon echt so viel weg, dass ich über Summen wie tausend Euro leider nur hysterisch kichern kann.
Das Haus muss weg. Dann bin ich freier. Hausboot, Bauwagen . . Viel geiler.


In meinen Augen der springende Punkt.

Das ist es wohl - wir mussten uns mehr oder weniger auch entscheiden, oder: die hiesige Wohnsituation / Lebenshaltungskosten haben uns da erheblich fremdbestimmt. Und, dass ich in einem Eigenheim mit Möglichkeiten zur Selbstversorgung doch mehr Freiheit sehe als in territorialer Mobilität und stoisch bereit bin, dem einiges unterzuordnen. Aber das ist wohl Typensache, meine Lebensliebe tut sich damit gelegentlich auch etwas schwerer, teilt aber diese Einschätzung grundlegend mit mir.

Die Unabhängigkeit mit eigener Scholle kostet uns ca. 2/3 unseres Nettoeinkommens, jedenfalls in den ersten 5 Jahren, was eine gewaltige Summe darstellt, die es mir über 3 Jahre nicht möglich gemacht hat, Urlaub zu nehmen oder gar zu verreisen. Ich weiss, dass es Jammern auf hohem Niveau ist.
Vor allem aber wird mir nach meinem relativen Ausstieg aus der Vebrauchsgesellschaft gezeigt, wie ausbeuterisch ein normales Angestelltenleben eigentlich ist, in dem Freizeitwert und Konsum über Nachhaltigkeit und Verantwortung stehen. Ich muss nicht weiter ausführen, dass ich selbst auch noch weit von meinem Ideal entfernt lebe - aber die Plackerei sollte ja auch ein Ziel haben.
Was beim Sparen erheblich hilft: selten einkaufen gehen, z.B. dank Hamstereinkauf alle 2 Monate und Bezug einer Biokiste vom Erzeuger. Kommt ins Haus, zwingt zur Kreativität in der Küche und spart unheimlich Geld, wenn vernünftig dimensioniert, weil kaum frische Lebensmittel verderben.
Und, wie schon angeführt, erst Fixkosten decken und dann Taschengeld portionieren, eisern und unnachgiebig.

Oder echt Konsequenzen ziehen, wie du skizzierst.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Prontopronto » Dienstag, 17. September 2013, 10.25

Kurvenfan hat geschrieben:
Prontopronto hat geschrieben:Wir kochen und backen mit Gas, vielleicht liegt's daran.


Ja da bist du ja alle Stark-Strom Verbraucher los. Das macht schon eine Menge aus. Schließlich gehen da ja mal richtig KWs durch bei Durchlauferhitzer, Herd und co.


Jo, und mit Gas kochen ist echt extrem billig: Obwohl wir meistens doppelt kochen, weil meine Mitbewohnerin und ich zu unterschiedlichen Zeiten essen, beläuft sich unser Gasabschlag auf 1,80 € im Monat. Da wir direkt über dem Heizungskeller liegen, die Heizungsrohre durch unsere Küche laufen und die Wohnung trotz unsaniertem Altbau von 1929/30 sehr gut isoliert ist, brauchen wir auch nicht zu heizen; im letzten Winter mußten wir sogar öfter mal die Fenster öffnen, weil's sonst einfach zu warm wurde. :D

Jn meiner Heimat heizen übrigens alle mit selbstgeschlagenem Holz. Das kostet 25,-- € im Jahr + vier Arbeitstage im Hauberg und beim Spalten. Alles genossenschaftlich und nachhaltig. Und im folgenden Jahr kann man auf der eingeschlagenen Fläche, wenn man will, noch ein Zubrot mit Fingerhut verdienen. :-)
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Mathilda » Dienstag, 17. September 2013, 10.46

Dann hast Du aber Glück mit einer günstigen Umlage. Ich zahle in Berlin nämlich noch einen erheblichen Teil, ich glaube 70% oder 50% vom Verbrauch aller anderen gequotelt mit. Obwohl ich also quasi nichts verbrauche, werde ich extrem hoch gestuft weil die anderen so verschwenderisch heizen inkl Warmwasser.
Wenn der letzte Kronleuchter verschandelt, die letzte Lavalampe erstarrt ist, werdet Ihr feststellen, dass man mit Energiesparfunzeln nicht anständig Licht machen kann.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Prontopronto » Dienstag, 17. September 2013, 12.23

Das ist bei uns wirklich toll: Wir haben Heizkostenverteiler und eine eigene Warmwasseruhr in der Wohnung, so daß wir nur das bezahlen müssen, was wir auch wirklich selbst verbrauchen. Sonst würde ich aber auch protestieren, denn die Leute im zweiten Stock kommen aus der Karibik und haben kontinuierlich 40 °C in ihrer Wohnung. Wenn die ein Päckchen herunterbringen, das sie für uns angenommen haben, ist das immer warm wie ein Taschenofen. *g* Das würde ich ungern mitbezahlen.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Kurvenfan » Dienstag, 17. September 2013, 16.19

Mathilda hat geschrieben:Dann hast Du aber Glück mit einer günstigen Umlage. Ich zahle in Berlin nämlich noch einen erheblichen Teil, ich glaube 70% oder 50% vom Verbrauch aller anderen gequotelt mit. Obwohl ich also quasi nichts verbrauche, werde ich extrem hoch gestuft weil die anderen so verschwenderisch heizen inkl Warmwasser.


Wenn man keine eigenen Zähler hat ist das doof. Bei Zentralheizungen wie bei mir wird das auch gemacht. Da für die Wartung der Anlage das immer auf alle umgelegt wird nicht auf den Verbrauch.
Bei uns macht der Verbrauch immer 66% aus und 33% ist fix auf alle verteilt. Das find ich aber auch noch fair, da Rohre und Brenner und sowas ja auch erneuert werden müssen und wenn es mal richtig kalt ist will ichs ja auch warm haben. ;)


Prontopronto hat geschrieben:Das ist bei uns wirklich toll: Wir haben Heizkostenverteiler und eine eigene Warmwasseruhr in der Wohnung, so daß wir nur das bezahlen müssen, was wir auch wirklich selbst verbrauchen. Sonst würde ich aber auch protestieren, denn die Leute im zweiten Stock kommen aus der Karibik und haben kontinuierlich 40 °C in ihrer Wohnung. Wenn die ein Päckchen herunterbringen, das sie für uns angenommen haben, ist das immer warm wie ein Taschenofen. *g* Das würde ich ungern mitbezahlen.


Tja nach Verbrauch abrechnen kann man eben nur, wenn man auch die nötige Hardware dafür hat. :-D
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Mathilda » Dienstag, 17. September 2013, 17.13

Kurvenfan hat geschrieben:Tja nach Verbrauch abrechnen kann man eben nur, wenn man auch die nötige Hardware dafür hat. :-D


Ich habe zugegeben keine Ahnung, wie das in Ungarn gehandhabt wird. Hier in Deutschland liegt es nicht etwa an fehlender Verbrauchsermittlung. Ich kann auf den Cent genau sagen, wieviel ich für Heizung und Warmwasser verbraucht habe. Aber das Gesetz (bin zu faul zu googeln. Glaube Betriebskostenverordnung/ Gesetz) besagt, dass der Vermieter das Recht hat, nach seiner Wahl entweder verbrauchsabhängig, oder zu (bin wieder zu faul zu googeln) einem hohen oder zu einem niedrigen Prozentsatz den Verbrauch aller umzulegen auf den Einzelnen. Und bei uns im Haus wird die für mich ungünstigste Art gewählt. Ich bin auch zu faul nachzuschauen aber irgendwie so, ich hab selbst 100 EUR gebraucht aber der Durchschnitt aller beträgt 1.500, und darum bezahl ich 800.

Begründet wird dies so, dass es unfair wäre, wenn Leute wie ich (die eine Wohnung nur sehr eingeschränkt nutzen und fast nie da sind) sich durchschmarotzen. Ich würde halt davon profitieren, dass alle anderen viel heizen (darum ist es bei mir auch warm) und dass alle anderen soviel heißes Wasser verbrauchen (darum ist auch bei mir sofort heißes Wasser da, wenn ich es mal brauche).
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Kurvenfan » Dienstag, 17. September 2013, 17.30

Mathilda hat geschrieben:
Kurvenfan hat geschrieben:Tja nach Verbrauch abrechnen kann man eben nur, wenn man auch die nötige Hardware dafür hat. :-D


Ich habe zugegeben keine Ahnung, wie das in Ungarn gehandhabt wird. Hier in Deutschland liegt es nicht etwa an fehlender Verbrauchsermittlung. Ich kann auf den Cent genau sagen, wieviel ich für Heizung und Warmwasser verbraucht habe. Aber das Gesetz (bin zu faul zu googeln. Glaube Betriebskostenverordnung/ Gesetz) besagt, dass der Vermieter das Recht hat, nach seiner Wahl entweder verbrauchsabhängig, oder zu (bin wieder zu faul zu googeln) einem hohen oder zu einem niedrigen Prozentsatz den Verbrauch aller umzulegen auf den Einzelnen. Und bei uns im Haus wird die für mich ungünstigste Art gewählt. Ich bin auch zu faul nachzuschauen aber irgendwie so, ich hab selbst 100 EUR gebraucht aber der Durchschnitt aller beträgt 1.500, und darum bezahl ich 800.

Begründet wird dies so, dass es unfair wäre, wenn Leute wie ich (die eine Wohnung nur sehr eingeschränkt nutzen und fast nie da sind) sich durchschmarotzen. Ich würde halt davon profitieren, dass alle anderen viel heizen (darum ist es bei mir auch warm) und dass alle anderen soviel heißes Wasser verbrauchen (darum ist auch bei mir sofort heißes Wasser da, wenn ich es mal brauche).


Ja das ist doch der springende Punkt. Wenn jeder eine eigene Gas-Therme in der Wohnung hat oder z.B. Fernwärme bezieht, dann kann man das verbauchabhängig abrechnen. Wenn aber eine zentrale Öl oder Gas-Heizung existiert schreibt das, weiß net genau, Wohnungsgericht mein ich vor, dass anteilig alle an den Kosten zu beteiligen sind. So eine Messung am Heizkörper ist eben keine Verbrauchsmessung. Das wäre es im Sinne des Gesetzes nur, wenn du einen Warmwasser-Zähler und bei der Heizung einen Wärmemengenzähler hast. Leider hab ich ja das gleiche Problem aber da es hier auch ein Mehrparteienhaus mit Eigentümern ist gilt eine Verordnung der Eigentümergemeinschaft und man kann nur einstimmig so etwas nachrüsten.
Natürlich will das keiner, weil man dann die Wand aufkloppen müsste um die Uhr zu installieren. Daher wird hier alles auf Qm umgelegt wie beim Wasser. Wenn ich also wie jetzt in Ungarn bin zahle ich in Deutschland anteilig VOLL mit auch wenn ich nicht da bin.

Aber so sind Verordnungen eben. ;)
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Mathilda » Dienstag, 17. September 2013, 17.45

Kurvenfan hat geschrieben:
Ja das ist doch der springende Punkt. Wenn jeder eine eigene Gas-Therme in der Wohnung hat oder z.B. Fernwärme bezieht, dann kann man das verbauchabhängig abrechnen. Wenn aber eine zentrale Öl oder Gas-Heizung existiert schreibt das, weiß net genau, Wohnungsgericht mein ich vor, dass anteilig alle an den Kosten zu beteiligen sind. So eine Messung am Heizkörper ist eben keine Verbrauchsmessung. Das wäre es im Sinne des Gesetzes nur, wenn du einen Warmwasser-Zähler und bei der Heizung einen Wärmemengenzähler hast. Leider hab ich ja das gleiche Problem aber da es hier auch ein Mehrparteienhaus mit Eigentümern ist gilt eine Verordnung der Eigentümergemeinschaft und man kann nur einstimmig so etwas nachrüsten.
Natürlich will das keiner, weil man dann die Wand aufkloppen müsste um die Uhr zu installieren. Daher wird hier alles auf Qm umgelegt wie beim Wasser. Wenn ich also wie jetzt in Ungarn bin zahle ich in Deutschland anteilig VOLL mit auch wenn ich nicht da bin.

Aber so sind Verordnungen eben. ;)


Es IST Fernwärme. Ich habe einen Warmwasserzähler und ein elektronisches System dass die Wärmeentnahme von den Heizkörpern abnimmt. In den anderen Wohnungen hab ich eigene Gasthermen. Das ist zwar gerecht, aber noch viel teurer. Die Dinger kosten nämlich sauviel Gas UND Strom.
Wenn der letzte Kronleuchter verschandelt, die letzte Lavalampe erstarrt ist, werdet Ihr feststellen, dass man mit Energiesparfunzeln nicht anständig Licht machen kann.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Javiera » Dienstag, 17. September 2013, 17.48

Ich kann dir eine Excel Tabelle empfehlen, so behalte ich derzeit auch den Überblick.
Dann ganz klar unwichtiges (Luxusgüter sage ich mal) hinterfragen. Tut es Not Sky zu haben oder kann ich darauf verzichten? Muss ich 3x wöchentl. ins Restaurant gehen, oder kann ich zu Hause essen? Je nachdem, wo man denn sein Geld für ausgibt.
Dann würde ich ans Grundlegende gehen, welchen Strom/Gas/Telefonanbieter habe ich und geht das günstiger? Muss ich immer auf voll power heizen, oder kann man es nicht langsam aber stetig warm werden lassen? Muss jetzt schon die Heizung auf voll power, oder tun es jetzt auch Kuschelsocken und Pulli? Brauche ich die ganzen Pakete die ich bei der Telefonflat geholt habe wirklich?
Usw. halt alle Ausgaben die du aufgeschrieben hast, hinterfragen und wenn nötig schauen wo was günstiger geht.

Ich kenne dich nicht, deine Wohnung/dein Haus und deinen Beruf nicht, aber eine Reinigungskraft zu halten ist immer ein Faktor der definitiv ein Luxusgut ist, schafft man es auch selber anzupacken, dann kann man auch hier sparen, wenn es wirklich nicht anders geht.

Sonst, wie die anderen schon sagten, man kann viel selbst machen, saisonal einkaufen, Geschenke nicht im Winter holen, sondern das ganze Jahr schon die Augen offen halten und vllt. im Sommer was passendes für den Gatten finden, wenn die Preise nicht in die Höhe gepusht werden.

Was Mathilda schon ansprach, Ratenkäufe oder Kredite - Finger weg, ich bin da auch kein Freund von. Entweder man kann es sich leisten, oder eben nicht, man sollte aber rechtzeitig erkennen wenn es nicht geht und dann die Notbremse ziehen :)
Liebe Grüße ~ Javiera

~ Mein kreativer Blog ~

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Gemellus » Dienstag, 17. September 2013, 18.54

Noch sparen:

Letztes Jahr sind wir die Heizkosten angegangen. Wir haben hinter alle Heizkörper reflektierende Folien angebracht. Und für jedes Zimmer einen eigenen Thermostaten. Und wir haben aus Thermostoff passende Vorhänge genäht, passend, aber nicht so, dass sie die Heizkörper überdecken.
Wir haben es geschafft, den Verbrauch trotz des harten Winters um ein Drittel abzusenken. :)

aber leider hat die Teuerung die Ersparnis wieder aufgefressen :roll: trotz allem hatten wir MEHR Heizkosten als das Jahr zuvor.
Der einzige Trost: Ohne Drosselung des Verbrauchs wäre der Schock noch größer gewesen! :idea:

liebe Grüße Gemellus
Wer sein Leben so einrichtet, dass er niemals auf die Schnauze fallen kann, der darf nur auf dem Bauch kriechen. Heinz Riesenhuber (Dt. Politiker, * 1935).
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Re: Umgang mit Geld

Beitragvon Jan » Dienstag, 17. September 2013, 20.26

Ach ja heizen... wie warm es jeder gern mag, darüber schreib ich lieber nichts. Geschmackssache. Mir reichen 20-21 Grad völlig. Spart. Aber mehr gespart und gleichzeitig den Wohlfühlfaktor erhöht hab ich anders... Das Haus/die Wohnung wurde in der ersten Hälfte der 70er gebaut. Typische Details. Das Thermoventil der Heizug ist in der hintersten Ecke. Tja und was nützt es, wenn das Ding da 21 Grad misst und abschaltet? Nüscht. Da das eine kalte Ecke ist, dreht das Ding viel zu spät ab. Also ausgetauscht gegen elektronisches Ventil samt Wand-Thermostat (Funk-Verbindung) an der Stelle, wo ich die max. 21 Grad will. An der Couch. Zusammen mit der Profilsteuerung (Uhrzeit) und "Haus verlassen" Taste (abgesenkte Temperatur) fast schon Intelligenz. Ob man den ebenfalls per Funk angekoppelten Fenster-auf Melder braucht... hm... aber schön, dass es geht, gell?

:D
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Und wenn's so richtig scheiße ist, ist wenigstens noch die Musik da!
(Floyd, abolute Giganten)
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